Finance Key Systems GmbH
Illustratives Motiv zum Thema Zusammenarbeit

01 / Provisionsabrechnung

Provisionsabrechnung.Für Ihren Vertrieb.Nach Ihren Regeln.

Mit der Provisionsabrechnungssoftware von FKS verbinden Sie Vergütungsregeln, Verträge und Vermittler mit Datenimport, Buchungen und Stornobearbeitung. Welche Modelle und Schnittstellen passen, wird anhand Ihrer Anforderungen abgestimmt.

  • Individuelle Provisionsmodelle
  • Provisionsdaten importieren
  • Stornos nachvollziehen

Illustrative Fotografie · Pexels · keine Finance-Key-Mitarbeitenden

02 / Eignung & Überblick

Was eine Provisionsabrechnung im Vertrieb verbindet.

Eine Provisionsabrechnung ordnet die Vergütung aus einem vermittelten Geschäft den jeweiligen Verträgen, Vermittlern und Berechnungsregeln zu. FKS verbindet diese Angaben mit Buchungen und der späteren Abrechnung.

Die Software richtet sich an Organisationen mit verschiedenen Produkten und Vertriebsstrukturen – sowohl bei der ersten Einführung einer Abrechnungslösung als auch bei einem Systemwechsel.

  1. 01

    Vergütungsarten abbilden

    Abschluss- und Bestandsprovisionen, ratierliche Zahlungen, Courtagen, Honorare, Inkasso und Dynamiken werden nach den vereinbarten Regeln berücksichtigt.

  2. 02

    Produkte und Sparten zuordnen

    Versicherungen, Bankprodukte, Bausparen, Baufinanzierung, Immobilien, Investment und Produktverkauf können mit ihrer jeweiligen Berechnungslogik eingerichtet werden.

  3. 03

    Buchungen nachvollziehen

    Neben Provisionen lassen sich auch Vorschüsse, Gebühren, Korrekturen und Rückforderungen buchen. Einzelbuchungen und wiederkehrende Vorlagen ergänzen die Verarbeitung.

03 / Modelle & Steuerung

Provisionsmodelle berechnen.Vertrieb gezielt steuern.

Ob klassische Provisionsabrechnung oder ein individuelles Punkte- und Einheitensystem: Produktbewertung, Vermittlerposition und mandantenspezifische Regeln bestimmen die Berechnung. Die konkrete Logik wird im Projekt vereinbart.

Klassisch abrechnen

Prozent, Promille, Stück oder Monatsbeitrag bilden die Basis. Ein ergänzendes Bewertungssystem kann Leistungen intern vergleichbar machen.

Mit Einheiten arbeiten

Definieren Sie Punkte oder Einheiten spartenübergreifend. Brutto- und Nettowerte zu Anträgen und Verträgen ergänzen die abgerechneten Einheiten.

  1. Strukturen & Verteilung

    Hierarchien, Vermittlerpositionen, Karrierepläne, Eigen- und Gruppenumsatzstufen sowie Provisionssplits lassen sich je Mandant konfigurieren. Auch Mindest-Auszahlungsbeträge sind einstellbar.

  2. Formeln & Tarife

    Berechnungsformeln können angepasst, Tarifgruppen zugeordnet und im Formeleditor mit Beispielwerten getestet werden – etwa für Laufzeiten oder Höchstgrenzen.

  3. Boni & Wettbewerbe

    Zielerreichungsboni, Einzelprämien, Staffel- und Jahresboni ergänzen die Standardprovisionen. Wettbewerbsstände können im Dashboard und optional auf der Abrechnung erscheinen.

04 / Automatisierung & Import

Provisionsdaten importieren.Vorgänge sicher zuordnen.

Datenimport ist mehr als das Einlesen einer Datei: Provisions- und Stornodaten werden geprüft und bestehenden Verträgen sowie Vermittlern zugeordnet. Nicht eindeutig zuordenbare Vorgänge können zur Nachbearbeitung gemeldet werden.

Dateien & Branchenstandards

CSV, DTA, GDV und BiPRO sowie unterstützte Provisionsformate der jeweiligen Anbieter.

  1. Einlesen & prüfen

    Der Import unterstützt unterschiedliche Provisionsformate und prüft Vollständigkeit und Plausibilität. Abweichungen werden je nach Fall verarbeitet oder zur Prüfung gemeldet.

  2. Zuordnen & buchen

    Provisions- und Stornodaten werden mit bestehenden Verträgen und Vermittlern abgeglichen. Die Zuordnung bleibt auch für spätere Korrekturen relevant.

  3. Offene Fälle nachbearbeiten

    Fehlende Unterlagen und Rückstände lassen sich als Vorgänge dokumentieren. Eine Statusanzeige mit Ampellogik und Auswertungen unterstützen die Bearbeitung im Team.

Buchhaltung & Folgesysteme

In den Produktquellen genannt: SAP, DATEV, Diamant und Dokumentenmanagementsysteme.

Schematische Darstellung · keine Live-Oberfläche oder Echtdaten

Datenaustausch

REST, SOAP und JSON für projektspezifisch abgestimmte Anbindungen.

Welche Formate, Datenfelder und Schnittstellen verfügbar sind, wird für Ihre Systemlandschaft geprüft. Excel- oder XML-Dateien sind vorab anhand konkreter Beispiele abzuklären; eine universelle Importfähigkeit wird nicht zugesagt.

05 / Stornos & Haftung

Stornohaftung und Reserven.
Im Zusammenhang betrachten.

Eine Stornierung kann eine bereits abgerechnete Provision verändern. FKS ordnet Stornobuchungen dem ursprünglichen Vertrag und Vermittler zu und berücksichtigt die vereinbarte Verteilung, Reserve und verbleibende Haftungszeit.

  1. RAHMEN

    Höhe & Grenze

    Prozentsatz und maximale Ansammlungshöhe der Reserve festlegen.

  2. ZEIT

    Haftungszeit

    Zeiträume je Produkt oder Tarif definieren und Resthaftung berücksichtigen.

  3. RÜCKFLUSS

    Rückzahlung

    Rückzahlungen abhängig von der Haftungszeit konfigurieren.

  4. SONDERFÄLLE

    Sonderfälle

    Sonderbuchungen und Teilauszahlungen abbilden.

Zum Ursprung zurück

Auch nachträgliche Stornos werden dem ursprünglichen Vertrag und Vermittler zugeordnet.

Anteile weiterreichen

Die Stornodurchreichung orientiert sich an der ursprünglichen Provisionsverteilung auf die Beteiligten.

Entwicklung auswerten

Auswertungen zu Storno- und Erlösminderungsquoten ergänzen die Sicht auf Rückstellungen und Haftungsvolumen.

Stornohaftung und Reserveeinstellungen bilden die vereinbarten Regeln ab. Welche Fristen oder Rückforderungen gelten, ist anhand der zugrunde liegenden Vereinbarungen rechtlich zu prüfen.

06 / Auswertung & Ausgabe

Provisionsabrechnung prüfen.
Belege und Zahlungen vorbereiten.

Vorschau und Historie unterstützen die Prüfung von Provisionsbuchungen. PDF-Abrechnungen und SEPA-Dateien führen die eingerichteten Ergebnisse in Dokumentation und Zahlungsverkehr über.

Abrechnungsdetails

Details statt bloßer Summen

Für eine nachvollziehbare Abrechnung sind unter anderem Vertragsbezug, Produkt, Provisionsart, Berechnungsgrundlage, Satz, Betrag und Buchungsnummer relevant.

  • Vorschau

    Produktionsdaten und bereits abgerechnete Vorgänge nach Vermittler oder Gesellschaft selektieren.

  • PDF

    Abrechnungen erzeugen, speichern und erneut aufrufen. Der Versand an hinterlegte E-Mail-Adressen kann automatisiert erfolgen.

  • SEPA

    Dateien für Sammelüberweisungen erstellen. Auszahlungsbeträge können um Einbehalte oder Rückstellungen angepasst werden.

Illustrative Darstellung einer kaufmännischen Dokumentenprüfung
Illustratives Arbeitsmotiv · keine FKS-Abrechnungsansicht

Steuern & Währungen

FKS unterstützt unterschiedliche Währungen sowie Steuerkonfigurationen nach Land, Produkt und Vermittler. Dazu zählen Einstellungen für die Kleinunternehmerregelung oder Steuerbefreiungen.

Fachliche Prüfung

Abrechnungsinhalte, steuerliche Behandlung und Ausgabeprozesse sind für den konkreten Einsatz fachlich zu prüfen; dies ist keine steuerliche oder rechtliche Beratung.

07 / Einführung & Beratung

Provisionsabrechnung einführen.
Regeln gemeinsam abstimmen.

Ob erste Provisionsabrechnungssoftware oder Systemwechsel: Ausgangspunkt sind Ihre Vergütungsvereinbarungen, Datenquellen und bestehenden Abläufe. Die folgenden vier Schritte dienen als Vorschlag für die fachliche Abstimmung.

  1. Anforderungen erfassen

    Sparten, Vergütungsarten, Hierarchien, Abrechnungsturnus und benötigte Ausgaben zusammentragen.

  2. Regeln konfigurieren

    Modelle, Formeln, Splits, Reserve- und Steuereinstellungen anhand konkreter Beispiele abstimmen.

  3. Daten validieren

    Musterdateien, Zuordnungen und Ausnahmefälle prüfen; den Umfang der Anbindungen festlegen.

  4. Ergebnisse abgleichen

    Beispielabrechnungen, Rückstellungen, Belege und Zahlungsdateien mit den fachlichen Erwartungen vergleichen.

Vorgeschlagener Gesprächs- und Prüfrahmen, kein verbindlicher Projektablauf oder Zeitplan. Leistungen und Umfang werden gesondert vereinbart.

Anforderungen an die Provisionsabrechnung besprechen

08 / FAQ & Kontakt

Fragen zur Provisionsabrechnung.
Direkt mit FKS klären.

Für wen eignet sich die Provisionsabrechnungssoftware?

Das Provisionsmodul wird unter anderem für Finanzvertriebe, Banken, Versicherungen, Pools und Maklerorganisationen beschrieben. Auch Energie-, Telekommunikations- und Produktvertriebe gehören zu den genannten Einsatzbereichen. Entscheidend sind Ihre konkreten Vergütungsregeln.

Können Provisionsdaten aus einem bestehenden System übernommen werden?

FKS unterstützt den Import verschiedener Provisionsformate. Welche Daten aus Ihrer bisherigen Lösung übernommen und zugeordnet werden können, muss anhand vorhandener Exportdateien, Datenfelder und Qualität geprüft werden.

Kann FKS klassische Provisionen und Einheiten abrechnen?

Ja. Die Produktquellen nennen Prozent, Promille, Stück und Monatsbeitrag sowie individuell definierbare Punkte- und Einheitensysteme. Hierarchien, Provisionssplits und Formeln werden entsprechend der vereinbarten Regeln konfiguriert.

Wie berücksichtigt FKS Stornos und Stornohaftung?

Stornobuchungen können dem ursprünglichen Vertrag und Vermittler zugeordnet und entsprechend der ursprünglichen Verteilung weitergereicht werden. Reservekonten und Haftungszeiten richten sich nach den vereinbarten Regeln.

Welche Schnittstellen und Abrechnungsintervalle sind möglich?

Die Quellen nennen unter anderem CSV, GDV, BiPRO, REST, SOAP und Buchhaltungsanbindungen. Konkrete Formate, Datenflüsse und der gewünschte Abrechnungsturnus werden anhand Ihrer Anforderungen abgestimmt; nicht jede Anbindung ist automatisch Bestandteil eines Projekts.