Finance Key Systems GmbH

FKS / Provisionsmodul

Funktionsübersicht Provisionsabrechnung.

Von Hierarchien und Vergütungsregeln über Datenimport und Buchungen bis zu Stornoreserven, Belegen und Zahlung: Entdecken Sie die Funktionsbereiche des FKS-Provisionsmoduls.

Produktansicht zur Funktionsübersicht der Provisionsabrechnung
Produktansicht aus dem Finance-Key-Bildbestand

01 / Konfiguration & Organisation

Vertriebsstrukturen und Mandanten abbilden.

Die Provisionsabrechnung berücksichtigt die Organisation hinter einem Geschäft: Vermittlerpositionen, Mandanten und Produktbewertungen bilden die Grundlage für abgestimmte Regeln.

Vertriebshierarchien

Vermittler können Positionen in mehrstufigen Vertriebsstrukturen zugeordnet werden.

Mandantenspezifische Regeln

Mandanten können mit eigenen Einstellungen, Tarifen und Abrechnungsregeln verwaltet werden.

Karrierepläne & Umsatzstufen

Aufstiegsmodelle sowie Eigen- und Gruppenumsatzstufen fließen in die Konfiguration ein.

Provisionssplits & Schwellen

Vergütungen können nach Regeln auf Beteiligte verteilt und Mindest-Auszahlungsbeträge festgelegt werden.

Die tatsächliche Vertriebsstruktur und Berechnungslogik werden für den jeweiligen Mandanten eingerichtet.

02 / Modelle & Sparten

Vergütung ist mehr als ein einzelner Satz.

Klassische Berechnungsgrundlagen, Punkte- und Einheitensysteme, Tarifgruppen und zusätzliche Vergütungen lassen sich passend zu Produkten und Vertriebsvereinbarungen modellieren.

Produkte und Verträge werden Sparten zugeordnet; konkrete Tarif- und Vergütungsregeln sind projektbezogen abzustimmen.

  1. 01

    Klassische Grundlagen

    Prozent, Promille, Stück und Monatsbeitrag sind mögliche Berechnungsbasen. Produktbewertungen können ergänzend einfließen.

  2. 02

    Punkte & Einheiten

    Einheitensysteme unterstützen die Bewertung über Sparten hinweg; Brutto- und Nettowerte können ergänzend ausgewiesen werden.

  3. 03

    Formeln & Tarifgruppen

    Formeln können angepasst und mit Beispielwerten getestet werden, etwa für Laufzeiten, Tarifgruppen oder Höchstgrenzen.

  4. 04

    Boni & Sondervergütung

    Zielerreichungsboni, Einzelprämien sowie Staffel- oder Jahresboni können neben Standardprovisionen eingerichtet werden.

03 / Daten & Integrationen

Provisionsdaten einlesen, prüfen und zuordnen.

Daten aus verschiedenen Quellen werden für Buchungen und Stornos mit bestehenden Verträgen und Vermittlern abgeglichen. Unklare Datensätze können zur Prüfung gemeldet werden.

  1. 01

    Quelle

    CSV, DTA, GDV und BiPRO sind in den Produktquellen genannte Formate oder Branchenstandards.

  2. 02

    Prüfung

    Importierte Datensätze können auf Vollständigkeit und Plausibilität geprüft werden.

  3. 03

    Zuordnung

    Provisionen und Stornos werden dem passenden Vertrag und Vermittler zugeordnet.

Webservices

REST, SOAP und JSON werden für abgestimmte Datenaustauschprozesse genannt.

Folgesysteme

SAP und DATEV sind in der Produktbeschreibung aufgeführte Anbindungen; Umfang und Voraussetzungen sind zu prüfen.

Zahlungsverkehr

SEPA-Dateien können für Sammelüberweisungen erstellt werden.

Welche Datenfelder, Importformate und Schnittstellen verfügbar sind, hängt von der beteiligten Systemlandschaft und dem Projektumfang ab.

04 / Konten & Reserven

Rückstellungen im Zusammenhang mit Haftungszeiten.

Agentur-, Vorschuss-, Sach- und Stornoreservekonten bilden unterschiedliche Buchungszwecke ab. Reserven und Rückzahlungen richten sich nach den vereinbarten Regeln.

Kontenarten
Bei der Vermittleranlage können Agentur-, Vorschuss-, Sach- und Stornoreservekonten eingerichtet werden.
Reserve konfigurieren
Prozentsatz, maximale Ansammlungshöhe und Differenzierung nach Produkt oder Sparte können festgelegt werden.
Haftungszeit & Resthaftung
Haftungszeiträume lassen sich je Produkt oder Tarif definieren; die verbleibende Haftung wird in der Abrechnung berücksichtigt.
Rückzahlung
Rückzahlungen aus einer Reserve können abhängig von der vereinbarten Haftungszeit konfiguriert werden.

Haftungs- und Reserveparameter ersetzen keine rechtliche Prüfung der zugrunde liegenden Vereinbarungen.

05 / Buchung & Ausgabe

Von der Buchung zum Abrechnungsbeleg.

Die Software verbindet Berechnungsregeln und Buchungen mit Vorschau, Historie, PDF-Abrechnung und Zahlungsdatei. Steuer- und Währungseinstellungen müssen zum konkreten Einsatz passen.

  1. 01

    Buchungsarten

    Abschluss- und Bestandsprovision, ratierliche Zahlung, Dynamik, Storno und Korrektur sind genannte Vorgänge. Auch Vorschüsse und Gebühren können erfasst werden.

  2. 02

    Vorschau & Historie

    Vorgänge lassen sich nach Vermittler oder Gesellschaft selektieren und bereits erstellte Abrechnungen erneut aufrufen.

  3. 03

    PDF & Versand

    Abrechnungen können als PDF erzeugt und gespeichert werden; ein Versand an hinterlegte E-Mail-Adressen ist als Funktionsbereich beschrieben.

  4. 04

    SEPA & Auszahlung

    SEPA-Dateien unterstützen Sammelüberweisungen. Auszahlungsbeträge können um vereinbarte Einbehalte oder Rückstellungen angepasst werden.

Steuern & Währungen konfigurieren

Die Produktbeschreibung nennt mehrere Währungen sowie Steuereinstellungen nach Land, Produkt und Vermittler, darunter Kleinunternehmerregelung und Steuerbefreiungen.

Abrechnungsinhalte, Steuerbehandlung und Versandabläufe sind fachlich zu prüfen; dies ist keine steuerliche oder rechtliche Beratung.

06 / Korrekturen & Stornos

Auch nach der Abrechnung bleibt der Bezug erhalten.

Ein Storno oder eine Korrektur betrifft nicht nur eine Zahl. Die Zuordnung zum ursprünglichen Geschäft, zur Provisionsverteilung und zu möglichen Rückstellungen ist für die Nachvollziehbarkeit wichtig.

  • Ursprünglicher Vorgang

    Nachträgliche Stornos können dem ursprünglichen Vertrag und Vermittler zugeordnet werden.

  • Stornodurchreichung

    Die Weitergabe an Beteiligte kann sich an der ursprünglichen Provisionsverteilung orientieren.

  • Vorlagen & Einzelbuchungen

    Wiederkehrende Buchungsvorlagen und einzelne Sonderbuchungen ergänzen die reguläre Verarbeitung.

  • Auswertung

    Storno- und Erlösminderungsquoten können die Sicht auf Reserven und Haftungsvolumen ergänzen.

Welche Rückforderungen oder Fristen gelten, ergibt sich aus den vereinbarten Regelungen und muss gesondert geprüft werden.

Funktionsumfang abstimmen

Welche Provisionsfunktionen braucht Ihre Organisation?

Besprechen Sie Vergütungsmodelle, Datenquellen, Buchungsarten und Ausgabeprozesse mit Finance Key Systems. So lässt sich klären, welche Konfiguration für Ihren Vertrieb relevant ist.

Welche Provisionsmodelle werden unterstützt?

Die Produktbeschreibung nennt klassische Berechnungen mit Prozent, Promille, Stück oder Monatsbeitrag sowie individuell definierbare Punkte- und Einheitensysteme. Die konkrete Regel wird für Ihren Einsatz abgestimmt.

Können bestehende Provisionsdaten importiert werden?

Datenimport und die Zuordnung zu Verträgen und Vermittlern sind Funktionsbereiche. Die Übernahme vorhandener Daten hängt von Format, Datenqualität und Zielstruktur ab.

Wie werden Stornos und Reserven berücksichtigt?

Stornobuchungen können dem ursprünglichen Geschäft zugeordnet werden. Stornoreserven, Haftungszeiten und Rückzahlungen richten sich nach den vereinbarten Regeln.

Welche Ausgaben sind vorgesehen?

Die Produktquellen nennen PDF-Abrechnungen, Historie und SEPA-Dateien. Der konkrete Inhalt, Versand und Zahlungsprozess werden fachlich geprüft.